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Rheinhessen erlesen - Leserbriefe an die Herausgeber
Katharina Weisrock, Thomas G. Tempel
Rheinhessen erlesen
Lesebuch zum Wilhelm Holzamer-Literaturweg, Verlag der KulturWissenschaft, Nieder-Olm, 2009
20 x 22,5 cm, Hartcover, 240 S., 52 Abb., 29,50 Euro
ISBN 978-3-941195-02-8
Prof. Dr. Joanna Jablkowska, Lehrstuhl für Deutsche, Östererreichische und Schweizer Literatur, Universität Lodz, Polen, 28.3.2010:
Rheinhessen Erlesen ist ein aussergewöhnliches Buch. In unserer globalisierten Welt sucht man nach etwas Festem und Eigenem. Ein Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, der in der Gegend gelebt und gewirkt hat, in der wir selbst leben, hilft uns, eine Identität zu finden, die jeder Mensch braucht und die heutzutage mit Gegenständen ersetzt wird, da es an greifbaren Vorbildern unter Menschen fehlt.
Ich habe früher nicht viel von der Heimatliteratur gehalten, heute sehe ich, wie Studierende an Themen interessiert sind, die sie mit ihrer nächsten Umgebung verbinden können. Sie sind stolz darauf, dass sie ihre Stadt nicht nur als Industrie-, sondern auch als Literatur- und Kulturstadt präsentieren können, als einen Ort mit Geschichte und Tradition. Ich glaube, dass das Holzamer-Buch für die Region Nieder-Olm eine grosse Bedeutung hat. Ich hoffe, es wird gelesen, eigentlich es gehört in die Schule, damit Kinder auf Holzamer-Spuren ihren Ort wiederentdecken.
In unserer Germanistik hat auch Regionalforschung einen festen Platz. Ich habe Rheinhessen Erlesen Frau Dr. Monika Kucner gegeben, die über die deutsche Literatur aus Lodz habilitiert. Sie "entdeckte" - eigentlich kann man es nicht anders bezeichnen - einen vor dem zweiten Weltkrieg sehr bekannten Dichter und Journalisten, der heute vergessen ist und wie Holzamer keine üblen Sachen geschrieben hat. Die historischen Umwälzungen haben verursacht, dass ein deutsch schreibender polonophiler Lodzer Autor ein unbequemes Phänomen war. Frau Kucner ist von Rheinhessen Erlesen begeistert, vor allem wie sein Werk präsentiert wird. Sie wird sich daran ein Beispiel nehmen und ebenfalls eine kleine Anthologie der Werke von Carl Heinrich Schultz vorbereiten. Sie will über Rheinhessen Erlesen eine Rezension schreiben. Das Buch ist ein grosser Erfolg und Zeugnis bewunderungswürdiger Ausdauer.
Marthe & Richard Bierman, Terband, Niederlande, 4.2.2010:
Vielen Dank für das schöne Buch. Nicht nur der Inhalt ist interessant, auch die Ausführung mit Bilder und Vorwort sind schön. Es ist immer gut, einen Schrifsteller kennen zu lernen. Wir wußten nichts von Wilhelm Holzamer, aber nach dem Lesen ist es, als ob man einen neuen Bekannten im Leben gefunden hätte.
Helmut Dieth, Dieth Communication, Nieder-Olm, 23.1.2010:
Zur Herausgabe des Lesebuchs Rheinhessen erleben möchte ich Sie beglückwünschen. Ich habe in den ganzen Werken mit großer Lust kreuz und quer gelesen - und damit einiges an Heimatkunde nacherleben können. Großartig auch Ihr Konzept mit den zeitgeschichtlichen Kommentaren (in blauer Schrift)...
Jedenfalls Kompliment für diese dokumentarische Publikation, die in all den Jahren überfällig war - glücklicherweise nun aber existiert.
Heribert Hain, Sozialpädagoge, Mühlthal/Odenwald, 8.1.2010:
Der Band Rheinhessen erlesen ist mehr als gelungen. Gratuliere! Ihr Vorwort, die Spurensuche, die in blauem Druck (sehr schöne Idee) gestalteten Anmerkungen und die wunderbaren Bilder von Thomas G. Tempel - eine Freude! Ich habe das Lesebuch in einem Zuge durchgelesen. Was den Literaturweg anbelangt, so wünsche ich viel Erfolg! Ihre engagierte Arbeit wird Wilhelm Holzamer sicher im Gedächtnis vieler Leser verankern und ihm weitere Aufmerksamkeit sichern.
Dr. Sigfrid Gauch, Referat für Literaturförderung, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mainz, 5.1.2010:
Für das opulente Buch zu Wilhelm Holzamer - möchte ich Ihnen, auch im Namen der Ministerin Ahnen, sehr herzlich danken. Ich bewundere Ihr großes Engagement, das ja immer noch sehr lesenswerte Werk von Wilhelm Holzamer nach wie vor im Interesse der Leserschaft zu halten und wünsche Ihnen dafür den verdienten Erfolg.
Michael Kujawa, Musiker, Helsinki, Finnland, 30.12.2009:
Nun habe ich mich ja Wilhelm Holzamers Werken zum größeren Teil bereits genähert, sodaß mir das geistige und örtliche Umfeld nicht mehr ganz unbekannt ist. Sehr gerne würde ich den Lehrpfad selber einmal still für mich abschreiten bzw. mit jemandem, der sich da wirklich hineinvertieft hat. Vielleicht passsiert das mal.
Dr. Jürgen Trabant, Professor für Romanische Sprachwissenschaft, Freie Universität Berlin/Jacobs University Bremen, 14.12.2009:
Das Holzamer-Lesebuch ist wirklich sehr schön geworden, die Bilder, der Druck, das Format. Es lädt zum Wandern auf dem Holzamer-Weg ein. Herzlichen Glückwunsch für das schöne Buch.
Hildegard & Hubert Forell, Lorsch/Bergstraße, 28.11.2009:
Das Buch ist im wahrsten Sinne "erlesen" geworden.
Beitrag von Dr. Katharina Weisrock
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