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Willkommen auf Wilhelm-Holzamer.de

Der Schriftsteller Wilhelm Holzamer (28. März 1870 - 28. August 1907), in Nieder-Olm/Rheinhessen geboren und in Berlin gestorben, arbeitet zunächst als Lehrer in Heppenheim, danach als Kabinettsbibliothekar und 1901 als Leiter der Darmstädter Spiele auf der Mathildenhöhe in Darmstadt und schließlich als Kulturkorrespondent deutscher Zeitungen und freier Schriftsteller in Paris und Berlin.

Publikationen
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Rheinhessen erlesen - Lesebuch zum Wilhelm Holzamer-Literaturweg
Katharina Weisrock, Thomas G. Tempel
Rheinhessen erlesen
Lesebuch zum Wilhelm Holzamer-Literaturweg, Nieder-Olm, 2009,
20 x 22,5 cm, Hartcover, 240 S., 52 Abb., 29,50 Euro
ISBN 978-3-941195-02-8
Verlag der Kulturwissenschaft
Dr. Katharina Weisrock, Lindenstraße 2
55268 Nieder-Olm, 06136 752007
kw@katharina-weisrock.de
Publikationen
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Rheinhessen erlesen - Leserbriefe an die Herausgeber

Aktuell
-sylvester-, -zum-licht-, gedichte, wilhelm-holzamer
Sylvester
Verlöschende Lichter! - Ich zage nicht. -
Die Lampen verglühn und die Kerzen.
Nun will ich die Wunden verschmerzen,
Die Fackel entzünden zu neuem Licht.
Ich halte sie hoch: - Weit, weithin fließt
Der purpurne Schein, der glühe,
Und leutet zur morgenden Frühe,
Wie mein Herz sich zu leuchtenden Thaten entschließt ...

Wilhelm Holzamer
Zum Licht!
Gedichte.
Schuster & Loeffler, Berlin 1897, S. 148
Beitrag von Dr. Katharina Weisrock
Aktuell
-dezembermorgen-, -zum-licht-, gedicht
Dezembermorgen
Am Fenster steh ich.- Eine Ecke des Himmles,
Mattblau wie Seide,
Mit zarten, weißen, glänzenden Flocken
Hebt sich wie ein Baldachin
Über das Dunkel waldiger Berge.
Und wie von verborgenem Lichte
Breitet sich strahlende Helle,
Glänzig werden die Flocken,
Wie frischer Eierschaum.
Wie schillernde Opale.
Und ich ahne, die Sonne kommt,
Und schaue,
Bis mich ein Strahl trifft,
Ein siegender, leuchtender, warmer Strahl ...
Ich schaue und schaue ...
Fern, weit fern
Fliegt unter dem Himme ein Rabe,
Und mir ist,
Als hör ich sein höhnendes Krächzen.
Aber ich schaue und schaue
Und wart auf die Sonne. - -
Die schaumigen Flocken fliegen zusammen,
Es ballt sich ein grauer Haufen,
Und der graue Haufe.
Verschüttet die blaue Seide ...
Und -
Ich schaue und schaue
und wart auf die Sonne - - -
Wilhelm Holzamer
Zum Licht!
Gedichte.
Schuster & Loeffler, Berlin 1897, S. 12-13
Beitrag von Dr. Katharina Weisrock
Publikationen
-vor-jahr-und-tag-, publikationen, wilhelm-holzamer
Zwischen den Jahren
Die Zeit "zwischen den Jahren", die eigentlich nur zwischen den Feiertagen von Weihnachten und Neujahr liegt, dient traditionell der Besinnung auf das Zurückliegende und der Vorbereitung auf das Kommende. In dieser Übergangsstimmung befindet sich auch der alte Baltasar Golderjahn an einem Dezemberabend um die Jahrhundertwende. Unter dem Druck, eine Kalendergeschichte abliefern zu müssen, erinnert er sich der Gastwirtstocher Dorth Rosenzweig, aus der "Wirtschaft zur schönen Aussicht" im rheinhesischen Nieder-Olm. Ihre Geschichte erzählt der Kalendermacher in Wilhelm Holzamers Roman "Vor Jahr und Tag", der mit dieser Rahmenhandlung beginnt:
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Publikationen
-vor-jahr-und-tag-, publikationen, wilhelm-holzamer
Zwischen den Jahren
Die Zeit "zwischen den Jahren", die eigentlich nur zwischen den Feiertagen von Weihnachten und Neujahr liegt, dient traditionell der Besinnung auf das Zurückliegende und der Vorbereitung auf das Kommende. In dieser Übergangsstimmung befindet sich auch der alte Baltasar Golderjahn an einem Dezemberabend um die Jahrhundertwende. Unter dem Druck, eine Kalendergeschichte abliefern zu müssen, erinnert er sich der Gastwirtstocher Dorth Rosenzweig, aus der "Wirtschaft zur schönen Aussicht" im rheinhesischen Nieder-Olm. Ihre Geschichte erzählt der Kalendermacher in Wilhelm Holzamers Roman "Vor Jahr und Tag", der mit dieser Rahmenhandlung beginnt: